Maximale Effizienz bei minimalem Platzbedarf
Ästhetisch integriert in Wohnquartiere, nahezu unsichtbar im Stadtbild
Unterflur-Container sind ein zentraler Bestandteil moderner Abfall- und Wertstoffsammlung in Städten und Kommunen. Meist kommen sie in Wohnquartieren zum Einsatz und leisten hier einen wertvollen Beitrag zur optischen Aufwertung der Viertel. Aber auch im öffentlichen Raum werden sie in Form von Wertstoffinseln für die Abfallentsorgung eingesetzt.
Der entscheidende Vorteil: Der Großteil des Systems befindet sich vollständig unter der Erde. Sichtbar bleibt lediglich eine kompakte Einwurfsäule. So entstehen Sammelstellen, die sich ästhetisch ansprechend in Wohnquartiere einfügen und sich im öffentlichen Raum nahezu unsichtbar integrieren. Unterflur-Systeme erfüllen damit höchste Anforderungen an Ordnung und Sauberkeit.
Maximale Kapazität bei minimalem Platzbedarf
Unterflur-Systeme bieten eines der größten Volumina aller Entsorgungslösungen. Durch die vollständige unterirdische Speicherung können Abfallmengen in der Größenordnung von 4 bis 5 konventionellen Vierrad-Behältern aufgenommen werden. Das macht Unterflur zur idealen Lösung für Standorte mit hohem Abfallaufkommen bei gleichzeitig begrenztem Raumangebot.
Das größere Volumen hat aber noch einen weiteren Vorteil. Das höhere Fassungsvolumen gibt Städten und Kommunen die Möglichkeit, Entleerungsfahrten zu reduzieren. Auf diese Weise können CO₂-Emissionen reduziert werden.
Hohe Hygiene und geringere Geruchsbelastung
Unterflur-Container sorgen für deutlich bessere hygienische Bedingungen im Vergleich zu klassischen Entsorgungssystemen. Da sich der Großteil des Abfalls unter der Erde befindet, ist er äußeren Einflüssen wie Hitze oder direkter Sonneneinstrahlung weniger ausgesetzt. Gerade in den Sommermonaten führt das dazu, dass sich Gerüche langsamer entwickeln und die Geruchsbelastung im Umfeld der Sammelstellen spürbar reduziert wird.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Gestaltung der Sammelstellen. Sichtbar ist lediglich eine kompakte Einwurfsäule. Anders als bei offenen Containerplätzen entsteht dadurch kein „klassischer Abfallstandort“, an dem Abfälle auch mal daneben abgestellt werden. Diese Struktur sorgt in der Praxis für eine höhere Disziplin bei der Nutzung. Eine Art soziale Kontrolle entsteht, wodurch Fehlwürfe und illegale Ablagerungen reduziert werden. Das Ergebnis sind dauerhaft saubere, hygienische und gut nutzbare Sammelstellen – auch bei hoher Auslastung.
Höchste Effizienz durch moderne Systemintegration
Unterflur-Container sind nicht nur platzsparend, sondern auch technologisch führend. In Kombination mit modernen Sensorlösungen wie Füllstandsmessung ermöglichen sie eine intelligente und bedarfsgerechte Steuerung der Entsorgungsprozesse. So können Füllstände bei Unterflur-Systemen in Echtzeit erfasst und die Entleerungen gezielt geplant werden. In der Regel kommen diese Systeme bei unterirdischen Glas- und Wertstoffcontainern zum Einsatz. Das führt zu:
- optimierten Fahrtrouten
- weniger Leerfahrten
- geringeren Betriebskosten
- reduzierten CO₂-Emissionen
Damit werden Unterflur-Systeme zu einem zentralen Baustein einer effizienten und zukunftsfähigen Abfallwirtschaft. Doch moderne Systemintegration geht noch weiter: Neben der klassischen Füllstandsensorik können Unterflur-Lösungen auch mit zusätzlichen intelligenten Technologien wie
- Zugangssystemen,
- Wiegesystemen
- oder Direktbezahlsystemen
ausgestattet werden – beispielsweise für benutzerspezifische Abrechnungslösungen, wie sie etwa in der Schweiz verbreitet sind.
Sicherheit nach DIN EN 13071
Sämtliche Unterflur-Systeme von Villiger erfüllen die Anforderungen der DIN EN 13071 und entsprechen damit den europäischen Standards für Sicherheit, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit im Bereich moderner Entsorgungssysteme. Die Norm definiert zahlreiche Anforderungen, für Städte, Kommunen und Betreiber darunter beispielsweise:
- ergonomische und benutzerfreundliche Einwurfhöhen
- barrierearme Nutzungsmöglichkeiten, etwa durch Einhandbedienung oder Fußpedale
- Schutz vor Fremdbefüllung durch abschließbare Einwurfsäulen
- hohe Reinigungsfreundlichkeit und wartungsarme Konstruktion
- sichere Entleerungsprozesse für Nutzer und Betreiber
Doch Villiger erfüllt nicht nur die Norm – unsere Systeme gehen in zentralen Punkten noch darüber hinaus.
- Robuste, langlebige und korrosionsbeständige Materialien sorgen für eine besonders nachhaltige Nutzung über viele Jahre hinweg.
- Die technische Konstruktion unserer Behälter mit überlappenden Bodenplatten verhindert zuverlässig, dass Flüssigkeiten oder Abfälle unkontrolliert in die Umwelt gelangen.
- Eine integrierte Sicherheitsplattform sowie Sicherheitsabsperrungen sorgen während des Entleerungsvorgangs dafür, dass Risiken im Betrieb auf ein Minimum reduziert werden.
Mehr zur DIN EN 13071 finden Sie in kürze auf unserer Homepage
Typische Einsatzbereiche von Unterflur–Containern:
- Wohnquartiere und Wohnviertel (empfohlen vor allem bei hoher Bevölkerungsdichte und wenig Platzangebot)
- Neubaugebiete mit moderner, intelligenter Infrastrukturplanung
- Wertstoffinseln / Wertstoffsammelstellen im öffentlichen Bereich
- Moderne und gleichzeitig dicht bebaute Innenstädte und Stadtzentren
- Hochfrequentierte öffentliche Plätze (z. B. Fußgängerzonen, Bahnhofsbereiche)
- Architektonisch sensible Bereiche und repräsentative Orte mit hohen Anforderungen an Eleganz und Beständigkeit
- Städte mit Fokus auf nachhaltige und effiziente Entsorgungskonzepte
Vorteile von Unterflur-Lösungen auf einen Blick
Technische Details von Unterflur-Container Lösungen auf einen Blick
- Volumen: Je nach Container-Typ bis zu 6000 Liter (alles unterirdisch) – und damit deutlich oberhalb des Fassungsvermögens von 2- und 4-Radbehältern
- Material: Robuste und langlebige Konstruktion für den dauerhaften Einsatz im öffentlichen Raum
- Hebesystem / Lastenaufnahme: Kompatibel mit gängigen Aufnahmesystemen
- Bauweise: Vollständig unterirdisches System mit minimal sichtbarer Einwurfsäule
- Standortanforderungen: Höherer baulicher Aufwand, da unterirdische Installation. Ideal für langfristig geplante Standorte oder Neubaugebiete
- Geeignet für: Alle gängigen Abfallarten (Glas, Papier, Kartonagen, Textilien, Restabfall etc.)
- Optionale Sensorik: Integration von Füllstandsensoren (beispielswesie bei Glascontainern) zur bedarfsgerechten Entleerung und CO2-Einsparung
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