Electric Waste Collector (E-Modell) in Bochum
Produkt

Bochum / 30.09.2026

Erstes voll-elektrisches Kranfahrzeug in Bochum für Unterflur- und Oberflursysteme

Mit dem Electric Waste Collector hat die USB Bochum GmbH das erste voll-elektrische Kranfahrzeug in Betrieb genommen. Ausgestattet mit dem Speed-Waste-Lifter 105-9, dem Speed-Compactor VC 24 und dem Speed-Gripper ist das Entsorgungsfahrzeug spezialisiert auf die automatisierte Aufnahme von pilzbasierten Container-Systemen. In Bochum sind das aktuell über 1200 Container – hauptsächlich Unterflur– und Oberflursysteme von Villiger. Der Electric Waste Collector ist das siebte kranbasierte Entsorgungsfahrzeug in der Flotte des USB Bochum GmbH.

Electric Waste Collector (E-Modell) in Bochum

Emissionsarm, nachhaltig, sauber

Für den USB ist der Electric Waste Collector ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg hin zu einer nachhaltigeren und emissionsärmeren Fahrzeugflotte. Und das aus zweierlei Gründen: Natürlich ist es eine gute Sache, den Fuhrpark nachhaltiger und sauberer zu gestalten, aber gemäß dem Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz (SaubFahrzeugBeschG) ist es auch eine europaweite Vorschrift.

So übernimmt der Electric Waste Collector seit der Anschaffung dieselben Aufgaben wie seine dieselbetriebenen Pendants – er arbeitet dabei aber deutlich nachhaltiger, sauberer und annähernd emissionsfrei.

Thorben Schäfer, USB Bochum GmbH
Natürlich spielten Vorgaben wie das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle. Hier sind wir mittlerweile sehr gut aufgestellt. Wir wollten mit der Anschaffung des Electric Waste Collector aber auch mit dem Stand der Technik gehen. Und ganz unter uns – das E-Fahrzeug ist einfach geil.

Thorben Schäfer, Ressourcenmanager bei der USB Bochum GmbH

Super ins Team integriert

Wie in der Erfolgsgeschichte über die kranbasierte Fahrzeugflotte in Bochum gezeigt, ist es für die USB Bochum GmbH bei der Fahrzeugbeschaffung eine zentrale Anforderung, dass jedes Fahrzeug alle anfallenden Aufgaben übernehmen und alle Touren abbilden kann. Und hier steht der Electric Waste Collector seinen „Team-Mitgliedern“ in nichts nach.

Zwar ist das E-Fahrzeug aufgrund des Akku-Packs etwas schwerer als die Dieselfahrzeuge – was die Nutzlast etwas verringert. Aber da bei vielen Touren das Abfall-Volumen die limitierende Größe ist, kann der Electric Waste Collector für die exakt gleichen Aufgaben eingesetzt werden wie die Dieselfahrzeuge.

Arbeiten – Laden – Arbeiten – Laden

Mit einer Reichweite von ca. 200 km im innerstädtischen Einsatz bietet das Entsorgungsfahrzeug ausreichend Reserven für eine komplette Tagestour. Zu Beginn der Tour steigt der Fahrer in ein 100% geladenes E-Fahrzeug und am Ende der Schicht fährt er mit 15 bis 25 % Restkapazität auf den Betriebshof. Hier wird das Fahrzeug über Nacht geladen und am nächsten Tag geht es mit 100% Kapazität wieder los.

 

Sehr geräuscharm – sehr beliebt bei Fahrern

Auch wenn es bzgl. Funktionsumfang, Leistung, Einsatzdauer und Reichweite im täglichen Betrieb keinerlei nennenswerte Unterschiede zwischen Electric Waste Collector und den dieselbetriebenen Villiger Waste Collectors gibt – zwei Dinge sind dennoch anders:

  • Das eine sind die Betriebskosten / Kosten pro gefahrenem Kilometer.
  • Das andere ist der Lärm.

Selbstredend fallen die Kosten pro gefahrenem Kilometer eines E-Fahrzeuges – vor allem in Anbetracht der derzeit hohen Dieselpreise – deutlich geringer aus, als bei einem Diesel-Fahrzeug. Grob geschätzt liegt das Kostenverhältnis hier derzeit bei über 3 zu 1 – zumal bei Diesel-LKWs noch die LKW-Maut hinzukommt, von welcher E-LKWs noch befreit sind.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen sind auch die Lärmemissionen. Natürlich hört man die Hydraulikpumpe, wenn der Kran arbeitet; oder den Abfall, wenn dieser in den Container fällt. Aber der Geräuschpegel des Dieselmotors fällt komplett weg. Das reduziert die Arbeitslautstärke deutlich.

„Vor allem die Fahrer wissen diesen Vorteil sehr zu schätzen, weswegen der Electric Waste Collector schon kurz nach der Anschaffung zum Liebling in unserem Fuhrpark geworden ist“, so Thorben Schäfer. „Die Fahrer sind sehr zufrieden. Und auch ich würde gerne den ein oder anderen Schreibtisch-Tag eintauschen und mit dem E-Fahrzeug selbst eine Tour fahren.“

Preislich schon auf Augenhöhe

Preislich gesehen wird der Unterschied zwischen E-Fahrzeug und Diesel-LKW immer geringer.

Aber ganz abgesehen davon: Im Vergleich zu Diesel spart man bei E-Fahrzeugen nach jeder gefahrenen Schicht unmittelbar an der Zapfsäule. Und da bei E-Mobilität darüber hinaus noch die LKW-Maut entfällt – zumindest noch für die nächsten fünf Jahre – ist das Gesamtpaket E-Fahrzeug preislich gesehen schon längst auf Augenhöhe mit einem Diesel-LKW.

Mike Friederici, CEO Deutschland – Villiger Entsorgungssysteme AG
Mit dem Voranschreiten der E-Mobilität sinken auch die Einkaufspreise der Fahrgestelle. Dadurch können wir unseren Electric-Waste-Collector zu sehr attraktiven Konditionen anbieten.

Mike Friederici, CEO Deutschland, Villiger Entsorgungssysteme GmbH

Fazit: 100-prozentige Weiterempfehlung

„Aus unserer Sicht können wir allen Städten und Kommunen nur empfehlen, den Umstieg auf E-Mobilität möglichst bald vorzunehmen“, bilanziert Thorben Schäfer. „Es gehört sicher ein bisschen Mut dazu sowie das Vertrauen, das ein E-Fahrzeug das gleiche schaffen wird wie ein Dieselfahrzeug. Aber das tut es auf jeden Fall. Fahrzeug und Kran arbeiten wie gewohnt. Für uns jedenfalls hat sich die Anschaffung voll gelohnt. Die Zulassung des Electric Waste Collectors von Villiger ist unser Highlight des Jahres.“

 


 

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