Neue Unterflur-Systeme der Firma Villiger machen die Hansestadt schöner
An 2 Wochen im September und an 2 Wochen im Oktober geht es in einigen Hamburger Wohnvierteln hoch her. Denn da werden von Villiger Entsorgungssysteme zusammen mit der Stadtreinigung Hamburg 95 veraltete Unterflursysteme von anderen Herstellern gegen 95 moderne Systeme von Villiger getauscht. Ein echtes Großprojekt mit dem Ziel, mehrere in die Jahre gekommene Unterflur-Standorte optisch sowie technisch aufzuwerten und gleichzeitig defekte Systeme dabei zu ersetzen.
95 veraltete Fremdsysteme an insgesamt 28 Standorten werden erneuert
- 53 Systeme an 14 Standorten Ende September
- 42 Systeme an 14 Standorten Ende Oktober
Das ist der aktuelle Modernisierungs-Plan für Hamburg – und unser Team ist gerade mittendrin.
Mit Markus Kindl, Thomas Schmid, Reto Aregger, André Heilmayer und Veaceslav Rosca haben wir für dieses Großprojekt ein fünfköpfiges, sehr erfahrenes Experten-Team vor Ort. Ebenfalls mit dabei ist das neue Service-Fahrzeug von Villiger, das bei diesem Projekt seinen ersten großen Einsatz hat.
Beinahe im Minutentakt werden
- die alten Container aus dem Aufnahmeschacht entnommen, auf Anhänger geladen und zum Schrottplatz abtransportiert.
- Neue Systeme auf Anhänger geladen, zur Baustelle gebracht und in die vorhandenen Betonschächte eingesetzt.

Unser Expertenteam in Hamburg vor Ort
Punktlandung in Planung und Logistik
Der Umbau einer so großen Anzahl an Fremdsystemen innerhalb von nur zweimal zwei Wochen ist selbst für eine erfahrene Mannschaft eine anspruchsvolle Aufgabe und alles andere als ein Routineprojekt. Denn bei insgesamt 95 Unterflursystemen an 28 Standorten gehört deutlich mehr dazu als „lediglich“
- die vorhandenen Altsysteme auszubauen und zu entsorgen
- die vorhandenen Schächte für die neuen Systeme vorzubereiten
- die neuen Systeme samt Einwurfsäulen zu installieren und in Betrieb zu nehmen.
Bei einer solchen Größenordnung sind auch die Anforderungen an Logistik und Organisation sehr hoch. Jeder einzelne Arbeitsschritt musste im Vorfeld sorgfältig geplant und mit den anderen Abläufen koordiniert werden.
Schließlich müssen:
- alle neuen Container und die dazugehörigen Einwurfsäulen rechtzeitig vor Ort auf den Baustellen sein. Und bei insgesamt 95 Unterflursystemen lässt sich das benötige Material nicht kurzfristig auf einem LKW anliefern.
- für viele der 14 Standorte passende Zeitfenster für Straßensperren organisiert werden. Gerade in engen Wohnvierteln oder 30er-Zonen ist die verfügbare Fläche – etwa für das Positionieren des Kranfahrzeugs – häufig begrenzt.
- die Altsysteme unmittelbar vor Ausbau und Abtransport zum Schrottplatz vollständig entleert werden.
Das sind nur einige Beispiele, die zeigen, wie verschiedene Arbeits-Abläufe bei einem Projekt dieser Größenordnung Hand in Hand greifen müssen, damit am Ende alles zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist. Und das bei sehr eng getaktetem Zeitplan.
Alles im laufenden Betrieb …
Ein weiterer Punkt, der bei diesem Projekt berücksichtig werden musste, war die Umrüstung aller Systeme im laufenden Betrieb. Abgesehen von der tatsächlichen Umbauphase sollten die Anwohner jederzeit in der Lage sein, ihre Abfälle wie gewohnt zu entsorgen – ohne mehrtägige Umbau-Pause. Auch die Umrüstung im laufenden Betrieb galt es bei der Planung zu berücksichtigen.
… und das dritte Jahr in Folge
Insgesamt ist es bereits das dritte Jahr in Folge, dass Villiger Entsorgungssysteme in der Hansestadt Unterflur-Systeme austauscht und technisch aufrüstet. Was 2024 und 2025 mit ca. 80 und 60 Systemen begann, entwickelte sich nun 2026 zu einem echten Großprojekt. Auch für 2027 ist bereits eine Umrüstung von weiteren Systemen angedacht.
Individuelle Luganosäule

Zum Einsatz bei diesem Projekt kommt an allen Standorten die Luganosäule von Villiger, die sich die Stadtreinigung Hamburg nach individuellen Vorstellungen hat konfigurieren lassen.
Bei diesem Modell sind die meisten Säulen ausgestattet mit einer Doppeltrommel und einem Fußpedal für den Einwurf – und einer Konsole für die 2-Haken-Aufnahme. Die Konsole ist ein modulares Element, das sich jederzeit austauschen lässt. Möchte Hamburg seine Säulen irgendwann auf ein anderes System umrüsten, ist dies bei Lugano sehr einfach: Hakenkonsole raus, andere Konsole rein – Umrüstung abgeschlossen.
Mehr zum Thema Umrüstung lesen Sie in kürze auf unserem Blog.
In Hamburg sammeln die neuen Unterflursysteme vor allem die Wertstoffe Papier, Leichtverpackung, Biomüll und Restabfall – und das überwiegend im privaten Bereich.
Halbzeit im Projekt: Fortsetzung folgt
Die erste Phase des Hamburger Großprojektes läuft aktuell voll nach Plan. Alle für die erste Woche geplanten Systeme sind bereits installiert. Die Säulen sind montiert und die Systeme damit bereits voll nutzbar.
Das Villiger-Team und die Stadtreinigung Hamburg sind darüber hinaus sehr optimistisch, zum Ende der zweiten Woche alle für den September geplanten Unterflur-Container ausgetauscht zu haben. Denn erst dann ist wirklich Halbzeit im Projekt, bevor es Ende Oktober – also in ca. vier Wochen – weitergeht. Dann lautet die Aufgabe 42 Systeme an 14 Standorten in zwei Wochen. Nach den 53 Systemen aus Phase 1, ist das dann vermutlich der etwas einfachere Teil …
Impressionen aus Hamburg / Phase 1
Austausch von 5 veralteten Unterflursystemen an einem Standort
- Bild 1: Teilweise defekte Altsysteme, die getauscht werden müssen
- Bild 2: Die alten Sammel-Container sind alle entnommen
- Bild 3: Austausch der Sicherheitsplattformen
- Bild 4: Vier neue Container sind bereits eingesetzt
- Bild 5: Die neuen Systeme sind installiert
Sie haben Fragen? Treten Sie mit uns in Kontakt.




